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Halo 3: ODST

Sandkasteneinsatz in Kenia: Zurück nach New Mombasa

Auf der Zeitlinie der Serie ist ODST im Jahre 2552, parallel zu den Geschehnissen des zweiten Teils, angesiedelt. Während man “damals” auf Delta Halo unterwegs war, gingen die Kämpfe in der Stadt New Mombasa wie gehabt weiter. Als der Master Chief die Location mitten in Kenia verließ, war dort bekanntlich noch immer eine große Covenant-Invasion in vollem Gange. Bedeutete die Abkehr des menschlichen Überkämpfers in MJOLNIR-Rüstung etwa den sofortigen Untergang der City? Nicht ganz, denn die UNSC hat noch eine andere Sondereinsatztruppe von nicht zu unterschätzender Güteklasse im Aufgebot: Die Orbital Drop Shock Trooper (ODST...) aka Helljumpers. Wir schlüpfen in der neuen Halo-Kampagne in die Haut eines dieser „Höllenspringer“, der von allen anderen schlicht bei seinem Spitznamen „Rookie“ gerufen wird. Nach seiner Landung in der typischen HEV (Human Entry Vehicle) Ein-Mann-Kapsel ist das Ziel des Troopers ein Halo Spielern nicht ganz unbekanntes: Er muss seine, in verschiedenen Teilen der Stadt verstreuten, Kollegen Dutch, Romeo, Mickey und Buck wieder zusammensuchen. Wer schon seit dem ersten Teil des Franchises dabei ist, wird sich an das fulminante erste Ringweltlevel erinnern. Auch dort stürzten etwas improvisiert aus dem Weltall gestartete Minitransportkabinen an unterschiedliche Orte der frei befahr- bzw. begehbaren Schlauchlevelkonstruktion, welche (gemessen an den damaligen Shooterstandards) alleine schon durch ihre schiere Größe fast wie eine offene Welt wirkte. Damals handelte es sich zwar um Rettungskapseln der Pillar of Autumn und nicht etwa um die stylischen Drop Pods der Shock Trooper, trotzdem ist der Vergleich zum zweiten Level aus Halo 1 gar nicht so weit her geholt. Immerhin lassen Bungie uns nun tatsächlich die Ruinen von New Mombasa, im alles verbindenden Hauptteil des Spiels, im Sandboxstyle erkunden. Wann immer man dabei einen Hinweis findet, welcher auf das Schicksal der anderen ODSTs hindeutet, erlebt man einen damit verbundenen Flashback aus der Perspektive eines der Gesuchten. Findet man z.B. ein auf eine Stellung montiertes Snipergewehr, das aus der eigenen Drop Shock Einheit stammt, spielt man selber eine damit in Verbindung stehende Sequenz aus der Vergangenheit nach und erfährt dadurch neue Anhaltspunkte für die weiteren Investigationen. Die Rückblenden spielen sich dabei, entgegen des "Open World"-Styles des Hauptareales, ähnlicher den traditionell geradlinigeren Schlauchlevels der Halo Serie. Für einen weiteren angenehmen Bruch zwischen dem Storyhub und den separaten Levels sorgt das optische Design. Als Rookie erlebt man ein zerstörtes, brennendes, bis auf einzelne Allianztrupps verlassenes New Mombasa bei Nacht, während im Hintergrund meist andächtige Musik mit bewusst so gewählten "Film Noir"-Nuancen erklingt (Meister O'Donnell sorgt mal wieder für das klangtechnische Highlight des Spiels). Man fühlt sich einsam, es regnet, es scheint trotz brennendem Horizont im Hintergrund kalt zu sein. Eine Atmosphäre, die man von Halo nicht gewohnt ist. In den Flashbacks und abschließenden Levels dagegen ist es hell, man ist selten ohne Unterstützung unterwegs, bekommt es an jeder Ecke mit Covenant-Horden bis hin zu ganzen Großarmeen zu tun und man hält sich nur selten bloß in der Innenstadt auf. Massenfahrzeugschlachten am Strand, eine rasante Highwaytour voller Daueraction, ein Sniperexkurs zu den Hangars, mit abschließendem Fight gegen eine Banshee-Armee, die stufenhafte Verteidigung einer Menschenfestung gegen immer stärker werdende Allianzwellen, die Erkundung eines unterirdischen Forschungskomplexes... bunte Halo-Action pur und immer gerade wenn so ein Flashback droht zur Überdosis zu werden, sorgen düsterner Himmel und "Blade Runner"-hafte Neonleuchten des New Mombasas der Gegenwart für die nötige emotionale Abkühlung. Und das Konzept geht voll auf. Die regelmäßigen Perspektiv-, Gameplay- und Stimmungswechsel konnten meine Aufmerksamkeit die ganze Spielzeit über dermaßen effektiv hoch halten, dass ich das Pad kaum noch weglegen konnte und einfach immer gespannt darauf war, wo mich ODST als nächstes hinführt. Und da die Sandboxverbindung vor allem auf atmosphärischer Seite eine wichtige Aufgabe in diesem Konstrukt hat, sich dazu wie gesagt erfrischend von den eigentlichen Missionen des Spiels abhebt und per stylischer Cutscenes fließend mit dem restlichen Spiel verknüpft wird, funktioniert sie deutlich besser als z.B. zuletzt in Wolfenstein. Man hat dabei immer das Gefühl, New Mombasa sei ein homogener Teil des gesamten Spielerlebnisses, dessen Wirkung auf emotionaler Seite eine wichtige Komponente von ODST darstellt.

Vom Master Chief zum Rookie

Abseits frischer Perspektiven auf die Handlung wirkt sich der Wechsel vom Übersoldaten zum (gut ausgebildeten) Standardmenschen natürlich vor allem spielerisch aus. Auch wenn sich das Ganze weniger dramatisch gestaltet als im Vorfeld vermutet. Regenerierende Schilde hat man im Grunde immer noch, die halten nur etwas weniger aus als bei einer MJOLNIR-Rüstung. Wie im ersten Halo muss man sich nun vor allem auf sein eigenes Fleisch verlassen, das sich jedoch nicht selbstständig heilen kann und deswegen auf Healthpacks angewiesen ist. Riesenstürze und ganz hohe Sprünge sind als ODST ebenfalls nicht drin, wobei man als "Helljumper" trotzdem eine für Menschen beeindruckende Hüpfkraft sowie überstehbare Falltiefe vorzuweisen hat. Am markantesten bemerkt man den Unterschied am HUD, das nun gänzlich ohne Bewegungsmelder-Radar auskommt. Als ungleichwertiger Ersatz steht bloß eine Art Kompassleiste mit Missionswegweisern zur Verfügung. Als technischen Ausgleich für all die kleinen Benachteiligungen gegenüber dem Chief lässt sich per Druck auf "X" ein Nachtsichtvisor aktivieren, der die Grundzüge der Levelarchitektur mit gelben Linien umrandet, Feind wie Freund farblich passend markiert und aktivierbare Objekte in der Gegend hervorhebt. Unbrauchbar in den hellen Flashbackmissionen, unerlässlich im nächtlichen New Mombasa. Die Stadt ist im Sandboxteil des Spiels trotz atmosphärischer Leuchtreklamen so dermaßen dunkel, dass man meist keine andere Wahl hat, als die (unbegrenzt nutzbare) Spezialsicht angeschaltet zu lassen. Bei uns im Forum gab es schon Diskussionen darüber, ob das nicht auf Dauer zu nervig für die Augen sei und wie viel man dann überhaupt noch erkennen könne... mich persönlich stört das Nachtsichtgerät in diesem Falle sogar etwas weniger als bei Batman: Arkham Asylum. Anders als dort muss ich in ODST beim Abschalten nämlich nicht fürchten, coole Geheimverstecke zu verpassen und das Spiel gibt mir nicht zuletzt in den Tagmissionen genug Möglichkeit, die epischen Umgebungen des Spiels auch mal lange ungefiltert zu genießen. Ja, Leute, nennt mich ruhig Fanboy oder Kaffeetasse oder wie auch immer ihr wollt, ist mir alles schnuppe. Ich finde, auch das Standalone-Addon von Halo 3 sieht wieder fantastisch aus. Gigantische Bauten um mich herum, Skyline-füllende Großbrände am Horizont, kilometerlange Weltraumkreuzer über mir, konsequenter Physikeinsatz an allen Ecken und Enden, tolle Explosionen,... ein bunter Look voller Spezialeffekte, Größe und eben 'ner derben Portion Epik. Was bei Halo so alles flüssig und vor allem dynamisch animiert auf dem Bildschirm abgeht, ob im Hinter- oder Vordergrund, sucht nach wie vor seinesgleichen. Und da kann Modern Warfare 2 noch so grandios aussehen, auch im zweiten Anlauf werden die Gegner da wieder von Hand platziert und ordentlich durchgescriptet sein. Natürlich kann ich mir dafür nicht vorstellen, dass in einer Stadt wie New Mombasa mal Menschen gelebt haben sollen. Nur rudimentärste Einrichtungsgegenstände des täglichen Lebens zeugen vom Fehlen einer bestimmten Art von Detailgrad, welchen Bungie bei Halo bewusst schon immer vernachlässigt haben. Was sie seit Halo 1 wollten und in meinen Augen mit jedem Spiel ausnahmslos erreicht haben, ist mir ausufernde Schauplätze zu geben, die von Anfang an als reine Kampfkulissen für packende Gefechte konzipiert wurden. Man muss sich das in den Designbüros von Bungie gewiss so vorstellen: Die Jungs und Mädels bauen ein Großareal, dessen Architektur von Deckungen bis zu Sniperpositionen und Flankiermöglichkeiten so fein durchdacht ist, dass andere Studios ganze externe Teams verpflichten, um etwas vergleichbares zumindest bei einer Hand voll Multiplayerkarten bieten zu können. Dann wird dieses Areal mit schicken HDRR-Filtern, stimmungsvollen Lichteffekten und sonstigen sehr feinen "Next-Gen"-Hübschmachern versehen (die in ODST allesamt noch mal deutlich verschönert wurden), bevor wir zum eigentlichen Clou kommen: Bungie setzen Allianztruppen verschiedenster Art rein und gucken einfach, was da so passiert. Was machen die Gegner aus den Begebenheiten? Was machen die Spieler daraus? Beim Playtesting wird dann bestimmt heftig ausgewertet und herumgefeilt aber was im fertigen Spiel übrigbleibt ist weiterhin ein riesiges dynamisches Machwerk, ein Actionspielplatz, mit vollkommen frei agierender K.I., einer Masse an Fahr-/Flugzeugen und nahezu unbegrenzten taktischen Möglichkeiten, die oft einfach aus der Situation heraus geboren werden. Die ständige Munitionsknappheit in ODST sorgt nun gepaart mit kleinen aber feinen Änderungen (Brutes zu erschlagen ist nun echt mühseelige Handarbeit, während man selber schon nach einem guten Fausttreffer mit Schädelbruch am Boden liegt) dafür, dass wir sogar noch mehr dazu gepusht werden, das bis heute verfeinerte "Combat Evolved"-Gameplay vollends auszuschöpfen. Noch vorsichtiger, noch bedachter, noch gedankenschneller... und trotzdem artet es nie in Stealth à la Splinter Cell oder mehr Bangen als Hoffen wie in Operation Flashpoint aus. Nie alleine: WE are ODST

Auf eine begleitende K.I. zum Liebhaben muss man übrigens auch als Drop Shock Trooper nicht verzichten. Der schon im Vorfeld der eigentlichen Spielenthüllung per Viralkampagne vorgestellte „Superintendent“ führt uns im Zuge der endlich mal übersichtlichen, für einen "Sci-Fi"-Shooter ganz netten, aber auch nicht nennenswert tiefgründigen Handlung durch New Mombasa. Das eigentlich als Wartungssoftware zuständige Programm mit Persönlichkeit gibt uns dazu nicht nur hilfreiche Wegmarkierungen zum auf der großen 3D-Map im Spielmenü gewählten Hauptevent (die Reihenfolge der Storyabwicklung steht einem bekanntlich frei), mit verrückt spielenden Telefonen, richtungsweisenden Werbetafeln und wild blinkenden Autos lenkt er unsere Aufmerksamkeit am Rande auch noch auf eine kleine Sidestory, deren häppchenweise per Audiologs aufgedeckte Geschichte im entsprechenden Menü sogar mit Standbildern illustriert wird. "Sadie's Story" ist ein Metagame der "I Love Bees"-Macher und tatsächlich lohnt sich die (nach Abschluss der Kampagne fortsetzbare) Suchaktion, wenn man alle Hintergründe und die komplette Vorgeschichte von ODST erfahren möchte. Dabei bekommt man nicht nur die Herkunft des Superintendents nähergebracht, sondern erlebt praktisch auch noch mal den ersten Kontakt der Menschen mit einem der neuartigen Aliens, welche ODST ins Halo-Franchise einführt. Neues gibt's derweil auch von der Multiplayerfront zu berichten, ihr habt es sicher schon gehört. Nach dem Vorbild von Gears of War 2s Hordemodus darf man sich nun auch als Halo-Kämpfer wellenweise anstürmenden Allianztruppen entgegenstellen, um dabei so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die maximale Runden- und Lebenszahl ist dabei zwar begrenzt, nach dem Zufallsprinzip aktivierte Schädelmodifikationen sorgen allerdings in regelmäßigen Abständen für stark veränderte Begebenheiten und machen es euch speziell auf den höheren Schwierigkeitsgraden schwer, tatsächlich das Ende zu erreichen. Der komplette Fuhrpark und alle anderen Elemente der Halo-Serie dürfen auch in "Firefight" eingesetzt werden und wer einsam/mutig ist, erlebt die spannenden Intensivkämpfe, die wirklich bis aufs Zahnfleisch vom Zahnfleisch gehen, wahlweise ganz alleine. Wobei das bei Halo eigentlich das vollkommen falsche Stichwort ist, denn erst Teamplay und Kampagnenkoop reizen das geniale Gameplaysystem wirklich bis auf den letzten Spielspaßtropfen aus. Schweißgeruchsfreunde mit ständig voller Bude werden sich zwar darüber ärgern, dass ODST im Splitscreen sowohl bei Firefight als auch im Storymode nur noch maximal zwei Spieler erlaubt, vielleicht wäre das dann aber endlich mal ein Grund für die lieben Nachbarn und sonstigen Kameraden, sich eine eigene 360 samt "Xbox LIVE"-Mitgliedschaft zuzulegen. Gerade jetzt, wo ODST doch auf einer zweiten DVD den kompletten Multiplayerpart von Halo 3, plus aller bisher erschienener DLC-Maps, samt drei ganz neuer Karten beinhaltet. Ich brauche wohl nicht mehr in aller Ausführlichkeit zu erwähnen, dass diese Beilage für jeden begeisterten Onlinespieler Pflicht sein sollte, der Halo 3 nicht schon im Regal stehen hat. Darüber hinaus haben beide DVDs den vollen Grundfunktionsumfang von Halo 3 zu bieten, was vom Screenshotmodus bis zum Video-Editor insgesamt ein Spektrum darstellt, dass nicht mal die meisten klassischen Hauptspiele zu bieten haben.

PRO:

+ Halo pur: Für Fans ein Hochgenuss+ Noir meets Die Hard: Story mit angenehmen Stimmungswechseln+ Dynamisches Gameplay wie immer für die Götter+ Musik schreit nach Kauf des ODST OST+ Ein Bombastmoment mit epischer Kulisse jagt den nächsten+ Komplettes Multiplayerkompendium als Beilage+ Firefight: Bis dato bester Hordemodus+ Kinomode, Screenshots,... mehr Features als manch ein HauptspielCONTRA:

- Halo pur: Skeptiker werden wieder nur mit den Achseln zucken - Kein erzählerisches Schwergewicht- Deutsche Synchro zum Fremdschämen- Je nach Schwierigkeitsgrad recht kurz- Zweite Disc für Halo 3 Veteranen gefühlter Doppelkauf- Immer noch schwachbrüstige Schussgeräusche- Firefight ohne MatchmakingFAZIT:

Halo bleibt Halo, auch ohne HaloDie Kampagne von Halo 3: ODST stimmt mich in zweierlei Hinsicht sehr versöhnlich. Erstens kommt es mir so vor, als bekomme ich endlich mal das atmosphärische New Mombasa geboten, welches Bungie mir mit der großen E³-Preview von Halo 2 vor einigen Jahren versprochen hatten. Zweitens gibt es mir auf Spiel- und Metagame-Ebene endlich mal einen befriedigenden Eindruck davon, wie die Invasion der Covenant auf der Erde in etwa ausgesehen hat. Sadie`s Story schildert mir die Geschichte einer Zivilistin während der ersten Angriffe, die Story des Rookies und seiner Truppe dagegen die Besetzung und endgültige Zerstörung des zu diesem Zeitpunkt bereits leidgeplagten New Mombasas. Als Fan genieße ich dabei nicht nur die zuweilen ungewohnt melancholische Atmosphäre, sondern auch das weiter auf die Spitze getriebene Gameplay von Halo 3: ODST. Entschuldigt, wenn ich mich wiederhole, aber ich liebe diese Shooterserie einfach von ganzem Herzen. Und das gerade wegen ihrer inneren Werte; dem unerreicht dynamischen Gameplay in weitläufigen, mit viel bedacht designten Arealen. Es mag Leute geben, bei denen macht es einfach nicht `klick` und die werden sicherlich auch bei ODST nicht verstehen können, warum Leute wie ich so begeistert davon sind. Ich kann es nicht ändern, mich hat Halo schon seit Combat Evolved gepackt und ich bin nach wie vor froh darum. Mit ODST hatte ich wieder so viele spannende Katz-und-Maus-Spiele gegen die K.I., jetzt sogar durch die kleinen aber feinen Nachteile der neuen Hauptdarsteller intensiviert, so viele irrwitzige Zufallsmomente und große Wow-Events bezüglich der stellenweise atemberaubenden Levelkulissen, dass ich trotz kürzerer Spieldauer schon für den Solopart wieder die neun von zehn zücken würde. Dass Bungie mir nochmal den kompletten Halo 3 Multiplayerteil samt DLCs auf einer Disc gönnen und mal ganz nebenbei den spaßigsten Hordemodus aller Zeiten abliefern, bestärkt meine neu entfachte Begeisterung nur um so mehr. Auf Legendär habe ich viele Kämpfe, besonders im nächtlichen New Mombasa, eher langsam angehen müssen und auf diesem traditionell nur jedem zu empfehlenden Schwierigkeitsgrad(sERLEBNIS) bin ich gut und gerne drei Tage lang fast dauerzockend beschäftigt gewesen. Aber selbst wer auf easy in drei bis vier Stunden durchrusht und gar kein Interesse an einer tieferen Gameplayerfahrung hat bekommt ein straff inszeniertes Actionfeuerwerk mit immer brachialer werdenden Missionen geboten, das mit Features wie Onlinekoop, Ingamefilmeditor, Filesharing, Multiplayerlevelbaukasten,... mehr Quali- und Quantität zu bieten hat als die meisten handelsüblichen Vollpreistitel. Für mich die schönste Nebenwirkung von Halo 3: ODST? Ich habe wieder richtig Lust bekommen, mir die komplette Saga samt Halo Wars reinzuziehen und mich dann 2010 auf die Reach-Beta zu stürzen, deren Teilnahme man sich mit dem Kauf des Standalone-Addons übrigens auch noch sichert.

Quelle: Daniel Pook / areagames.de

Autor: madnobody

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